
Die Wirkung von Zahnpasta mit Nano-Hydroxylapatit auf die Remineralisierung der Zahnschmelzoberfläche. Eine In-vitro-Studie
Als Untersuchungsmaterial dienten 90 menschliche Zahnschmelzproben, die in zylindrische Acrylblöcke eingebettet, gewaschen und poliert wurden. Die Proben wurden in gleicher Anzahl zufällig auf die drei Gruppen (zwei Test- und eine Kontrollgruppe) verteilt. Zunächst wurde die Mikrohärte der Zahnschmelzoberfläche (SMH) nach der Vickers-Methode bestimmt, während die Oberflächenrauheit (Ra-Wert) mit einem Profilometer gemessen wurde. Die Zahnschmelzproben wurden einer vorläufigen Demineralisierung unterzogen, um die anfängliche Bildung von Kariesläsionen zu simulieren. Anschließend wurden die mittleren SMH- und Ra-Werte erneut bestimmt. Nach der Demineralisierung wurde die Hälfte jeder Probe mit einem Schutzlack überzogen. Das freiliegende Fragment wurde gemäß dem Protokoll einem dreiwöchigen Zyklus von pH-Schwankungen unterzogen. Die Gruppen waren wie folgt: NHAPF-Gruppe – Zahnpasta mit Nanohydroxylapatit (Nano-HAP) und 1.450 ppm F; F-Gruppe – Zahnpasta mit 1.450 ppm; und P-Gruppe (Placebo) – destilliertes Wasser. Nach Abschluss der Behandlungsphase wurden die Mikrohärte des Zahnschmelzes und das Rauheitsprofil erneut gemessen.